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Psychoregenative Zusammenhänge


Die zunehmenden kognitiven, mentalen und psychosozialen Belastungen eines jeden Menschen machen unserer Meinung nach neue Strategien zur Erhaltung und Steigerung der Gesundheit erforderlich.
Die inzwischen hinreichend erforschten bio-psycho-sozialen Zusammenhänge machen ein völlig neues Vorgehen bei unseren Behandlungsmethoden möglich.
Intelligente Ernährung, spezielle Bewegungs- oder Sportprogramme sowie effektives Stressmanagement (work-life-balance) stehen bei unseren Behandlungen im Vordergrund. Dabei liegt unser Fokus auch auf der praktischen Umsetzbarkeit und der alltäglichen Anwendung unserer Konzepte.
Wir erarbeiten mit unseren Patienten einen maßgeschneiderten Aktivitäten-Plan für die individuellen Belange und Bedürfnisse.

Stressbedingte Erkrankungen
Der Begriff "Stress" ist in unserem Sprachgebrauch überwiegend negativ belegt. Wer von „zu viel Stress“ spricht, meint damit meistens eine zu hohe Belastung oder gar Überlastung.
Stress und seine Folgeerkrankungen sind in Fachkreisen schon seit einiger Zeit als das zweithäufigste Gesundheitsproblem und eines der größten Gesundheitsgefahren überhaupt bekannt.
Dabei ist Stress ein sehr nützliches Notfallprogramm, das ursprünglich das Überleben sichern sollte. Es versetzt uns in Sekundenschnelle in die Lage, entweder erfolgreich zu kämpfen oder zu flüchten, wenn es die Situation erfordert.
Dabei kommt es zu einer Stresshormonausschüttung mit Anspannung der Muskulatur, Energiefreisetzung, Stoffwechselaktivierung mit Puls- und Blutdruckerhöhung und nicht zuletzt höchster Aufmerksamkeit. Dieser Mechanismus ist von der Natur eigentlich genial erdacht. Sobald die Gefahr dann gebannt ist sollten sich dann alle Organsysteme wieder erholen. Als Nebeneffekt waren die Stresshormone dann alle aufgebraucht.
In der heutigen Zeit müssen wir in der Regel nicht mehr flüchten oder kämpfen aber trotzdem haben wir ein Stressproblem und die Gründe hierfür liegen in unserer heutigen Lebensweise. 

  • Steigender Erfolgs- und Leistungsdruck 
  • Schichtarbeit
  • Lärm
  • permanente Erreichbarkeit
  • die enorme Informationsflut
  • Über-, aber auch Unterforderung
  • Monotonie
  •  mangelnde Anerkennung
  • Mobbing 

und weitere Faktoren tragen in ihrer Summe dazu bei, dass wir uns ständig in einer Stressphase befinden.

Hinzu kommen dann oft noch 

  • Bewegungsmangel
  • ungünstige Ernährungsgewohnheiten
  • der Konsum von Alkohol oder Nikotin
  •  und ein Lebensstil, in dem auch die Freizeit maximal verplant und terminiert wird.

Dabei sind die Übergänge von Dauerstress zu chronischer Erschöpfung, Burnout und Depression fließend.
Rücken- und Muskelschmerzen, Magen-Darm-Störungen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit können Folge einer anhaltenden und dauerhaften Stressreaktion sein.
Aber auch viele andere Erkrankungen wie chronische Entzündungen, Herzerkrankungen,  Schlaganfall und Herzinfarkt gehen oft auf das Konto von Dauerstress. Und Dauerstress schädigt nicht nur die Gefäße sondern vor allem auch das Gehirn.

 

Wir können Ihnen helfen:


Wir sind dem Stress und seinen krankmachenden Folgen aber nicht schutzlos ausgeliefert.
Da wir Stress nicht gänzlich vermeiden können, sollten wir uns darauf konzentrieren Stress zumindest so gut es geht zu minimieren.
Die Identifizierung der Stressauslöser und Stressverstärker steht immer am Anfang von jedem individuellen Antistresskonzeptes.
Erst dann, eingebettet in ein Gesamtkonzept, folgen Stressbewältigungsmaßnahmen wie gesundes Selbstmanagement und sinnhafte Lebensführung (Work-Life-Balance, Bewegung, Ernährung, Denken), wirkungsvolle Entspannungsverfahren, regenerative Maßnahmen (Ressourcenpflege) und vor allem eine entsprechende Psychohygiene.
Stressprävention ist eine Herausforderung für alle Beteiligten, und es gibt in diesem Szenario langfristig keine Unbeteiligten.
Stressprävention ist ein wesentlicher Teil der ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge und eine in vielfacher Hinsicht lohnenswerte Herausforderung, deren Stellenwert zukünftig nicht hoch genug angesetzt werden kann.


Denn wie sagte schon Schopenhauer: „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“.

 

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